Jun 10

Studi.biz “Big Business Portal” für Studenten

[Trigami-Review]

Studi.biz – das Big Business Portal für Studenten. Was stellt man sich hierunter vor? Eine Jobbörse vielleicht? Falsch. Hier geht es laut studi.biz selbst um „leichtes Kassieren und smartes Investieren“. Na, ob das so stimmt?

Allein für die Anmeldung beim sogenannten D3 (steht für Deal Deine Daten) bekommt man 25 Euro auf ein fiktives Konto gutgeschrieben. Ab 50 gesammelten Euro kann man sich das Geld ausbezahlen lassen. Wie kommt man also nun auf weitere 25Euro?
Zum einen gibt es den großen Bereich Kassieren. Hier könnte sich doch jetzt das ein oder andere Jobmöglichkeit verstecken. Falsch. Für die Anmeldung bei zunächst kostenlosen Online-Services bekommt man umdie 2-3 Euro. Wer also Lust hat, sich einfach überall mal anzumelden, der kann wirklich noch ein wenig was verdienen. Ansonsten gibt es hier zig Abos bei denen man dafür 10 bis 25 (bei einem Abo das immer noch um die 150 Euro kostet) Euro auf das fiktive Konto bekommt. Also verdient ist das immer noch nicht wirklich. Eher um drei Ecken gespart. Studi.biz erhählt für jedes abgeschlossene Abo eine Provision und teilt die mit dem Nutzer. Auf Anfrage erfuhr ich “Wir sind erst seit einem Monat online und haben bisher fast 1000 User. Bis Ende des Jahres möchten wir mit weiteren Angeboten und Promotion direkt auf dem Kampus 35.000 User erreichen.” Wenn das also so hinhaut und auch nur jeder 10. ein Abo abschließt dürfte doch was bei rausspringen.
Damit man mir nichts unterstellt. Es kann wirklich auch Geld verdient werden. Und zwar mit Laptopwerbung. Die läuft allerdings auch nicht über Studi.biz selbst sondern wohl über smaboo.
Und “natürlich werden weitere Angebote folgen, z.B. werden wir in den kommenden Tagen ein Angebot der Citibank einstellen, bei denen Studenten durch Abschluss eines kostenlosen Girokontos und einer Studenten-Kreditkarte 50,- EUR kassieren können. Aber wir arbeiten auch an komplett neuen Verdienstmöglichkeiten, die wir innerhalb der Semesterferien umsetzen möchten.” Ich bin gespannt und werde weiter dort reinschauen.

Die andere große Kategorie nennt sich Investieren. Klingt auch nach “big business”, ist es aber nicht. Hier die Beschreibung auf der Seite:
“Während der Bietphase kannst Du Dein Gebot für das Produkt abgeben. Aber Achtung: Die Stückzahl ist limitiert und so ist nicht jedes Gebot erfolgreich. Nehmen wir an, die verfügbare Menge liegt bei 100 Stück. Wir lassen Dich und alle anderen während der Bietphase Gebote abgeben. Wenn der Countdown abgelaufen und die Bietphase somit abgeschlossen ist, ermitteln wir den Preis. >Bei 100 verfügbaren Produkten ist der endgültige Preis identisch mit dem hundert höchsten Gebot (bei 10 verfügbaren wär´s das zehnthöchste, bei 20 das zwanzighöchste usw.). Das bedeutet: Alle, die darüber geboten haben, bekommen es auch, und zwar allesamt zu diesem günstigeren Preis. Ganz schön heiß, oder?”
Ganz schön kompliziert erstmal! Nach dem dritten Mal Lesen habe ich es dann auch verstanden 😉
Die Idee finde ich doch ganz nett aber spricht mich persönlich nicht an. Momentan gibt es einen EEE-PC, ein Handy und dazu einen Handyvertrag. Würde ich zufällig alles drei auf einmal suchen, dann wäre das was für mich aber von solchen Paketen generell bin ich nicht gerade ein Freund.

Der Auftritt an sich ist übersichtlicher als ich dachte. Die Anmeldung selbst verläuft auch bemerkenswert schnell. Es wird allerdings eine Immatrikulationsbescheinigung gefordert. Einscannen und hochladen, fertig. Bei der Auswahl des Studienganges konnte ich meinen leider nicht anwählen aber das fand ich jetzt weniger schlimm. Auf der Seite sollen “J&R” einem per Flash-Filmchen helfen. Naja ganz nette Idee aber an der Umsetzung hapert es noch. Wenn ich mal draufgeklickt habe, dann gab es entweder für die Seite keinen Film oder der hat sich so unangenehm über die Seite gelegt, dass es ziemlich billig aussah. Zudem frage ich mich, warum fast jede Seite erstmal Flash will und dann doch nix davon zu sehen ist.

Btw kann man hier 500Euro gewinnen.

Hier und hier können weitere Meinungen eingeholt werden.

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