Dec 3

Meeting Mr. Boll

Samstag war es soweit. Dr. Uwe Boll kam ins Kinopolis in Viernheim um seinen Film Schwerter des Königs – Dungeon Siege zu präsentieren.
Wer Dr. Uwe Boll nicht kennt, kann sich beispielsweise auf Wikipedia mal umsehen. Der gute Mann kauft die Filmrechte an Videospielen und zaubert daraus wahre Prachtstücke (Ironie). “Er studierte Filmregie in München und Wien, später Literatur, Film und Betriebswirtschaft in Köln und Siegen. In Siegen promovierte er 1994 mit der Arbeit Die Gattung Serie und ihre Genres zum Doktor der Literaturwissenschaft.” Daher der Dr.-Titel. Die Tatsache, dass er Filmregie studierte will aber in Bezug auf seine Filme nicht viel heißen, denn “Kritiker werfen ihm vor, kein Talent zu haben und Filme von magerer Qualität zu produzieren. In der IMDB finden sich zur Zeit (28. August 2007) drei seiner Videospielverfilmungen (Blood Rayne, Alone in the Dark und House of the Dead) unter den schlechtesten 100 (von etwa 380.000 Einträgen).” Leider muss ich dem zustimmen.
Uwe Boll wird mehr gehasst als geliebt, bei mir genießt er Kultcharakter. Nichtzuletzt trägt seine Art dazu bei. Beispielsweise lud er einmal seine schärfsten Kritiker zu einem Boxampf ein… und schlug sie krankenhausreif. Die wussten wohl nicht, dass Boll 15 Jahre lang geboxt hatte ;). Als diese sich beschwerten bekamen sie folgende Antwort: “Aber in meinem Aufruf stand: Das ist ein Boxkampf! Ich hau euch auf die Schnauze!”
Wer einsteckt, der kann auch austeilen. Ein Redakteur des US-Magazins “Wired” zerriss Bolls Postal. Daraufhin schrieb er ihm eine Mail mit folgenden Worten: “Du kannst mich mal am Arsch lecken, du Wichser! Irgendwann ist mal Feierabend hier!”
Als er im Kinopolis war konnte ich mir auch einige solche Dinge notieren. Als er auf Kritiken bzw Kritiker angesprochen wurde, entgegnete er mit “Es gibt eine wirkliche Welt und Mamis Küchentisch”. Man sieht, was er von Kritikern hält.
Er meinte auch, er hätte fast die Rechte an Hitman gehabt und auch einen Schauspieler an der Hand… doch dann wurde Hitman mit “dem französischen Eierkopf” gedreht.
Wer weitere solcher Anekdoten lesen möchte, der klicke bitte hier und hier und hier.
Wer es bisher verpasst hat, kann nochmal einen Blick auf Herrn Boll und mich werfen. Quasi als Beweisfoto

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  1. […] ihr wisst bin ich ja irgendwie Uwe-Boll-Fan. Durfte den Meister auch schon berühren. Gibt schließlich ein […]

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